Schlagwort-Archive: Madeira

Madeira geflickrt

madeiraalbum

Advertisements

3-2-1 ab Pico do Arieero

no14

Nirgends ist es so einfach eine Gipfeltour zu unternehmen wie auf Madeira. Es müsste sogar für Unbelehrbare in Badelatschen, die man so oft auf Wanderungen trifft, die an einem Parkplatz starten, machbar sein. Vor einem Jahr ist der Weg vom drittgrößten Berg Madeiras (Pico do Arieero), vorbei am zweitgrößten Berg (Pico das Torres) hinüber zum größten Berg (Pico Ruivo) neu gepflastert und geseilt worden. Die Aussicht ist den gesamten Weg hinweg grandios.

no15

Santana erleben

no16

In Santana kann man die denkmalgeschützten Casas de Colmo (Strohhäuser) erleben und besichtigen. Die mit einem bis zum Boden reichenden Strohdach bedeckten kleinen Häuschen, sind im neu angelegten Themenpark von Santana ebenso zu besichtigen, wie neben dem Rathaus. Dort hat die Stadtverwaltung drei Exemplare aufbauen lassen. Früher gab es zahlreiche von ihnen, die aber wegen der aufwändigen und teuren Dächer stetig weniger geworden sind. Sowieso, die Sehenswürdigkeit von Santana ist der Themenpark zur Geschichte und Kultur Madeiras. Seine vier Pavillons und das 7ha große Gelände befassen sich mit der Entdeckung der Insel und mit der Zukunft der gesamten Erde.

no17

An normalen Tagen kommen ca. 400 Besucher, wie man uns in einem der Shops im Eingangsbereich versicherte. Am 18. Dezember 2008 waren gleichzeitig 30 Angestellte und 9 Besucher drin.

no18

Markthalle – Mercado dos Lavradores

no13

Madeira ist voller Früchte. Die Insel könnte sich vollständig selbst versorgen und darüber hinaus einiges exportieren. Ein Importieren ist nur nötig, wenn man die Fülle der heimischen Angebotspalette erweitern will. In der Markthalle von Funchal, die 1940 eröffnet worden ist, werden in einem arkadengesäumten Innenhof Obst und Blumen angeboten. Treppen führen hinaus in die überdachte Etage zu den exotischen Früchten, Gemüsen, Wein und Honig. Der Ostteil der Halle ist eine riesige Fischhalle mit allen dazugehörigen Waren und Gerüchen. Wir haben uns zu einer Festtagsbanane (silver banana) und Süßkirchen überreden lassen.

Paul da Serra

no12

Alle Reiseführer beschreiben die Hochebene Paul da Serra als ein an das schottische hochland erinnernde Gebiet. Beinahe wäre Madeiras einzig nennenswerte Hochebene Ort des Flughafens geworden. Diese Pläne wurden aber zugunsten einer auf Stelzen in das Meer hinein verlängerten Start- und Landebahn aufgegeben. So ist die Hochebene noch immer das was sie schon immer war: Menschenleer, weit und breit, grün und nebelig. Die Hochebene ist ebenso wie die gesamte Insel von Levadas – dem Madeira typischen Wassernetz – durchzogen. Heute sind die Levadas nicht nur gute Wasserführer, sondern beste Wanderbegleiter. Viele der Wanderwege führen an ihnen entlang. Insgesamt ist das Levada-Netz 2150km lang. Wir haben auf der Hochebene 5 km davon zweimal gesehen.

Ponta de Sao Lourenco

no10

Man kann die vulkanische Entstehungsgeschichte Madeiras in einem Museum, im Erlebnis-Themenpark Santana oder vor Ort an der Ostküste beobachten. Einige der Felswände geben eindrucksvolle Einblicke. Die rauen Felsen und karge Vegetation waren unser erses Wanderziel. Von einem Parkplatz aus, kann man auf einem meist gutem Pfad hoch über der Steilküste die Halbinsel im Osten erwandern.

Von Cabo Girao 580m runter

no9

Eine der höchsten Steilküsten Europas stürzt auf Madeira 580m senkrecht zum Meer hinab. Beim Blick abwärts sieht man kleine und kleinste Terrassenfelder am Hang. Ganz unten am Küstensaum einzelne Felder, die mit einer Seilbahn erreichbar sind. Andere der für Madeira so typischen Terrassenfelder können nur von abgeseilten Bauern mit der Hand bewirtschaftet werden.