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Paul da Serra

no12

Alle Reiseführer beschreiben die Hochebene Paul da Serra als ein an das schottische hochland erinnernde Gebiet. Beinahe wäre Madeiras einzig nennenswerte Hochebene Ort des Flughafens geworden. Diese Pläne wurden aber zugunsten einer auf Stelzen in das Meer hinein verlängerten Start- und Landebahn aufgegeben. So ist die Hochebene noch immer das was sie schon immer war: Menschenleer, weit und breit, grün und nebelig. Die Hochebene ist ebenso wie die gesamte Insel von Levadas – dem Madeira typischen Wassernetz – durchzogen. Heute sind die Levadas nicht nur gute Wasserführer, sondern beste Wanderbegleiter. Viele der Wanderwege führen an ihnen entlang. Insgesamt ist das Levada-Netz 2150km lang. Wir haben auf der Hochebene 5 km davon zweimal gesehen.