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Palheiro do Massapez

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Das wir in den ersten Tagen nichts gebloggt haben, liegt in erster Linie an unserem Häuschen, dem Gärtchen, der Aussicht und dem Wetter. Gemütlich haben wir es angehen lassen und jeden Sonnenstrahl genossen, der uns auf den Bauch schien.

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Außerdem werden wir täglich von den weiteren Bewohnern dieses Hauses abgelenkt. Morgens und abends wollen die Kitties ihr essen haben, zwischendurch darf es für die Katzenmutter Pauline (die übrigens schon wieder trächtig ist) gern eine Streicheleinheit extra sein.

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Dann sind noch die Eidechsen auf der Mauer zu erwähnen, die drei bisher getöteten Kakerlaken und die von hcp auf unserer Arbeitsplatte mit einem Kochlöffel erschlagene Maus. Ansprechen möchten wir in diesem Zusammenhang auch den Hahn der Nachbarn, der das mit dem Krähen am Morgen nicht ganz so genau nimmt. Mal ist es nachts um 4h mal morgens um 7h. Bis letzter Woche Mittwoch hatte er auch drei Hühner mit im Stall.

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Das Häuschen hat natürlich auch ein Gästebuch für das bisschen Neugier, auf was man wegen der fehlenden „Bunte“ im Urlaub sonst verzichten müsste. Gute Tipps und nette Geschichten kann man darin lesen. Wir haben einen guten Eindruck von unseren Vormietern gewonnen. Die Hausbibliothek, die sich über Jahre angesammelt hat, wurde uns ans Herz gelegt. Darin sind so tolle Bücher wie:

  • Der Eid der Heilerin von Posie Graeme-Evans
  • Mauern aus Holz von Alexander Kent
  • Rough Justice von Jack Higgins
  • A good day to die von Simon Kernick
  • Die Frau mit den Regenhänden von Wolfram Fleischhauer
  • Devils kiss von Robert Gregory Browne
  • Angsttage von Andrea Kane
  • Das Judasgift von Scott McBain
  • Verborgene Gefühle von Nora Roberts

Vielleicht doch nicht die richtige Lektüre für einen wohligen Kaminabend. Da starren wir lieber nur direkt ins Feuer.

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Blick von Citti Alta auf Citti Bassa _ No2

So sieht es aus, wenn man etwas größer gewachsen ist als ich: ab 1,83 cm sieht man etwas mehr beim Sitzen.

Die Aussicht ist wunderbar

Raus aus dem Gardasee und rein in den Bussi rüber nach Bergamo. Hier interessierte uns die Citti Alta, die ihre mittelalterliche Erscheinung sich bewahrt haben soll und auf engen Gassen italienisches Treiben sichtbar macht. Wir also mit dem Fahrrad hoch – weil wir die Seilbahn übersehen hatten. Oben angekommen haben wir erstmal die Aussicht genossen. Die konnte man allerdings nur im Stehen sehen. Denn die Mauer haben die Italiener zu hoch gebaut. Offensichtlich hält der italienische TÜV auch Vorschriften bereit, die das Leben unschöner machen. Wenn es ginge, sollte man das Sitzen auf den Bänken und die Aussicht zusammenbringen. Entweder Mauer runter oder Bänke rauf. Bis dahin sieht das so aus: