[Langzeitstudie]

Vom Businessplan zur Geschäftsidee zur Existenzgründung. Eine idealtypische Beschreibung. Ich glaube Existenzgründung auf Weddingisch geht einfacher: Man mietet sich eines der vielen freistehenden Ladenlokale und stellt seine Produkte und sich selbst einige Tage – respektive Monate – in den neu gemieteten Raum. An das Fenster schreibt man, um welche Produkte es sich handelt. Ab sofort gilt es zu warten, und zu warten, und zu warten. Solange bis man merkt, das weniger Menschen in den Laden hineinkommen, als draußen vorbeigehen. Die Schere geht so weit auseinander bis man seine Miete nicht mehr zahlen kann. Dann schreibt man an die Scheibe zusätzlich etwas wie „Räumungsverkauf“ oder „Alles muss raus“. Manchmal steht die Neueröffnung auch zusammen mit dem Räumungsverkauf am Fenster, weil alles eben doch sehr schnell ging.

Das ist die These, die es zu überprüfen gilt. In meinem Nachbarhaus gibt es ein solchen mietbaren Raum. Ich werde diesen künftig beobachten. Hier könnt ihr die Geschichte dieses Ladenlokals verfolgen.

Momentaufnahme vom 21. August 2007

Momentaufnahme vom 26. November 2007

Momentaufnahme vom 15. Januar 2008

Momentaufnahme vom 02. August 2008

Momentaufname vom 18. August 2008

zeitungsgeheimnis

 

 

Momentaufnahme vom 29. Juli 2009

5 Antworten zu “[Langzeitstudie]

  1. Liebe [km], eine schöne Seite – und eine sehr schöne Idee, das mit der Langzeitstudie! Wenn ich letztere vielleicht klauen dürfte? Ausleihen? Oder, äh, abkupfern? Beziehungsweise: Vom Wedding nach Charlottenburg übertragen? Was würde das Copyright kosten? Fragt, grüßend: die [kk]

  2. Du kannst es gern nutzen und das Instrument bei den besser situierten ehem. Westberlinern einsetzen. Und oben drauf bekommst du einen Backlink von mir geschenkt 😉

  3. Nicht ahnend, was ein „backlink“ ist, jubele ich ein herzliches „Dankeschön“ von meiner Raucherlunge!

  4. hallo kaemm,
    welche these misnt du? es ist gar keine aufgestellt.
    nur gelalle
    zu beginn des internetzeitalters hätte ich bei solch einer inhaltlosen zeitverschwendung gerufen, geh lieber arbeiten, heute frage ich mich warum ich das internet anschreie, es ist ohnehin egal, mit was für beobachtungen kiezverklemmte ihre welt interpretieren. kann einem leid tun, das nicht mehr geht,
    bless ya

  5. Hallo Jan,
    ich frage mich gerade, ob dein Frühstück nicht geschmeckt hat oder welch andere Laus dir über die Leber lief.
    Vielleicht bist du aber auch der Ladenbesitzer, der aktuell versucht aus den Räumlichkeiten Kapital zu schlagen. Dann könnte ich deinen „Ausbruch“ verstehen.

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