Archiv der Kategorie: notiert

Hier findet alles seinen Platz, was aufgeschrieben gehört.

Alle meine Entchen schwimmen auf dem See …

Das Kinderlied kennt jeder. Aber kann jede auch jede Strophe? Wieviel gibt es überhaupt? Ich würde gern alle die bekannt sind zusammentragen. Denn jetzt, da KAP es zu seinem Schlaflied bestimmt hat, brauche ich neuen Stoff. Denn manchmal kann das Einschlafen sseeeehhrr lange dauern. Hier nun also der Text, der mir bekannt ist. Auch zwei nicht so ernst gemeinte Strophen sind darunter. Aber ich würde mich auch über lustige Ergänzungen freuen.

Jeder kennt die erste Strophe:

Alle meine Entchen
schwimmen auf dem See,
schwimmen auf dem See,
Köpfchen in das Wasser,
Schwänzchen in die Höh‘.

Hier fallen schon die Hälfte der Mitsingenden raus:

Alle meine Täubchen
gurren auf dem Dach,
gurren auf dem Dach,
fliegt eins in die Lüfte,
fliegen alle nach.

Alle meine Hühner
scharren in dem Stroh,
scharren in dem Stroh,
finden sie ein Körnchen,
sind sie alle froh.

Alle meine Gänschen
watscheln durch den Grund,
watscheln durch den Grund,
suchen in dem Tümpel,
werden kugelrund.

Wer bis hier kommt, erträgt auch meine persönlichen Ergänzungen:

Alle meine Konrads
strampeln mit den Beinen,
strampeln mit den Beinen,
zappeln mit den Armen,
schlafen niemals ein.

Diese Strophe finden Kinder am lustigsten, kann aber (je nach Alter) dazu führen, dass sich das Einschlafen weiter verzögert:
Alle meine Würstchen
schwimmen im Klosett,
schwimmen im Klosett,
drück ich auf die Spülung,
sind sie alle weg.

Welche Strophen kennt ihr noch? Bitte ergänzt diese über die Kommentarfunktion. Danke

Heute war Selbermachtsonntag

selbermachsonntag

Irgendwas muss man an regenreichen Tagen bieten. Programm und Bespaßung sind dann gefragt. Früher oder später wird diese Anforderung auf uns zukommen! Heute habe ich mal ausprobiert, ob ein Regensonntagsangebot das Kneten sein könnte. Hier seht ihr das Ergebnis. Meine allerersten drei Knetfiguren, die ich jemals gebastelt habe.

Die Heide ist frei!

Freie Heide

17 Jahre dauerte der Protest, den die Menschen vor Ort unterhielten, um die Wiederinbetriebnahme eines ehemaligen Schießplatzes durch die Bundeswehr zu verhindern. Gestern nun gab es erste ernstzunehmende Hinweise darauf, dass dieser Widerstand erfolgreich war. In Fretzdorf nahmen es am Abend des 09. Juli 2009 die Ersten zum Anlass für eine kleine Zwischenfeier. Hoffentlich bleibt diese Freude nicht im Halse stecken und das Ziel erreicht.

Zum Hintergrund:
Das Gelände zwischen Wittstock, Rheinsberg und Neuruppin wurde nach 1950 vom sowjetischen Militär schrittweise besetzt, die Eigentümer zwangsenteignet, ein Artillerieschießplatz und Bombenabwurfplatz eingerichtet. Dieses Bombodrom hatte eine Fläche von 144 km² und erreichte 20 km in Nord-Süd- und maximal 10 km in Ost-West-Ausdehnung. Im persönlichen Erleben der Menschen in der Nachbarschaft ging der 2. Weltkrieg praktisch noch Jahrzehnte weiter.

Nach der deutschen Einigung 1990 begann die Bevölkerung, die zivile Nutzung zu gestalten. So wurden erste Schritte für die touristische Erschließung getan und ein Wegenetz konzipiert. Die Bundeswehr ermutigte dies anfangs, veröffentlichte aber 1992 den Plan, das Bombodrom ,,weiternutzen” zu wollen, worauf der Protest entstand, der bis heute anhält.

Am 22. Dezember 1993 übertrug das Bundesvermögensamt die Liegenschaft an die Bundeswehr. Fast gleichzeitig verschickte die Oberfinanzdirektion Cottbus Eigentumstitel an Gemeinden, Kirchgemeinden und einige Privatpersonen. Im Frühjahr 1994 wurde gemeinsam eine Klage auf Unterlassung der militärischen Nutzung und Herausgabe des Eigentums eingereicht.

Entscheidend war die Klage der anliegenden 14 Gemeinden, die sie mit ihrem grundgesetzlich verankerten Planungsrecht begründeten. Sie bekamen in der ersten und zweiten Instanz recht, weil der Einigungsvertrag, auf den sich die Bundeswehr berief, keine expliziten Weiternutzungsrechte für Flächen der Alliierten vorsah. Die Bundeswehr müsste somit die Neueinrichtung des Truppenübungsplatzes und ein Planungsverfahren anstreben. Alle eigentumsrechtlichen und anderen Fragen wurden dem oben beschriebenen Verfahren untergeordnet.

Bereits vor dem Verfahren am Bundesverwaltungsgericht war klar, dass auf eine Bestätigung der Vorinstanzen nicht zwingend eine zivile Nutzung des Geländes folgt. Die Bundeswehr kann sich auf die grundgesetzliche Aufgabe der Landesverteidigung berufen und im Rahmen eines Planungsverfahrens einen Truppenübungsplatz einrichten. Dazu gibt es das “Landbeschaffungsgesetz”, das ihr bei entsprechender Begründung den Zugriff auf jede Fläche in der Bundesrepublik sichert. Die Enteignungen wären hier aber eine Festschreibung des stalinistischen Unrechts und diese politische und emotionale Brisanz in Ostdeutschland war sicher ein Auslöser für die ausgedehnten Proteste.

Die Reduzierung der deutschen Luftwaffe seit Anfang der 90er erschwert andererseits den Nachweis des Bedarfs für die Bundeswehr weiter. Jetzt – mit 17jähriger Verspätung – kann die Entwicklung der Region vorangehen. Der entstandene Investitionsstau kann sich entladen und der sanfte Tourismus in allen Teilen des Gebietes Einzug erhalten.

Der ist jetzt ooch drin…

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Nachbarn gefunden!

Über uns werden zwei Jungs einziehen und neben uns ein ehem. Studienrat. Will sagen: Die Wohnungen sind vergeben.

Gute Nachbarn gesucht!

sch18In unserem Haus sind zwei Wohnungen frei: Über und neben uns. Nein, wir stinken nicht. Vielmehr haben beide Jungs ihre Liebe gefunden und sind zu bzw. mit den Frauen zusammengezogen. In beiden Fällen kam das weibliche Geschlecht nicht hier her. Rückschlüsse auf die Flexibilität sind unzulässig, die Fallzahl ist zu klein.

Wir würden uns freuen, wenn leise, umsichtige, ordentliche, hilfsbereite und nette Mieter hier einziehen würden.

Deswegen möchten wir auf beide Immobilienscout-Anzeigen aufmerksam machen.

An dieser Stelle sei unbedingt noch an den netten Vermieter erinnert! Er und wir haben gute Mieter verdient 😉

Fast ist alles überstanden

geschenke

Wir sind zurück in Berlin. Direkt nach der Landung erfasste uns doch noch ein wenig der Weihnachtsstress. Aber bald ist auch das überstanden. Nur noch 7 Pakete müssen unter die Menschen, dann ist für 2008 alles verteilt. Heute gehen gleich 5 mit einem Mal weg. Wir 100-Wasser-Mädels treffen uns zum traditionellen Silvesterbrunch.

Dann kommt noch die Frau, die mich schon so lange kennt, wie ich atme und alles ist ausgetragen. Silvester wird an uns spurloser vorbeigehen als die Sache mit dem weißen Rauschebart. Das ist unser guter Vorsatz für heute. Für das nächste Jahr haben wir keine.