Beiträge vom August 2008

Ich habe die Bilder unserer Tour geflickrt. Wer will klickt und kann unseren Weg Berlin – Karwendel – Innsbruck – Gardasee – Bergamo – Mailand – Cote d’Azur – Grand Canyon du Verdun – Avignon – Ardeche – Bretagne – Normandie – Paris – Champagne – Berlin angucken.
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Der Laden meiner Beobachtung ist offensichtlich fertig eingeräumt und eröffnet. Diesmal hat der neue Besitzer auf Luftballons oder sonstige Hinweise auf den Neuanfang verzichtet. Ein Handy-Laden ist es geworden. Aber nur auf den ersten Blick. Geht man hinein oder presst die Nase ganz dicht an die Scheibe, so sieht man an der hinteren Wand noch ein Regal stehen, das Reisebüros nutzen, um ihre Kataloge zu präsentieren. Ich hatte erwartet, dass es Handybroschüren bereitstellen sollte, aber es liegen dort mittlerweile tatsächlich Reisekataloge drin – von Öger Tours. Das nenne ich Marktkonform. Hier kann der Weddinger also seine Reise zu den Verwandten buchen und gleichzeitig ein neues Telefon für sein Handypark kaufen. Wenn jetzt noch eine Schmuckvitrine mit Goldkettchen aufgebaut wird, bin ich mir sicher meine Beobachtungen einstellen zu können. Dann bleibt der Laden länger bestehen, als ich hier wohnen.
Lange Zeit wusste ich nicht, ob es jetzt das Endergebnis sein soll, denn hier wurden alle Utensilien von Nokia, eplus, debitel, t-mobile, vodafone und O2 verklebt, aufgestellt oder angebaut, die zu kriegen waren. Der Laden sieht verkramt aus und stets habe ich beim Vorbeilaufen das Gefühl, dass hier noch nicht alles seinen Platz gefunden haben kann. Hoffentlich!
Der einzige Nicht-Handy-Aufkleber zierte am 18. August 2008 noch die Schaufensterscheibe und wurde von mir so interpretiert, dass hier offensichtlich noch jemand zum Aufräumen gesucht wird.

Da der Zettel aber mittlerweile verschwunden, das Interieur aber noch immer unsortiert herumsteht, ist entweder die Aufgabenverteilung anders gedacht oder das Praktikum noch nicht begonnen worden.
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Fiese 3,5 Stunden nachdem ich eingeschlafen war, klingelte mein Wecker. Draußen war es noch dunkel und ich musste nach Tegel raus. Um 6.15 Uhr schraubte sich die Fokker 100 mit mir in den Himmel. Nach wenigen Höhenmetern kam der Kaffee. Gerade ein Schluck hatte ich geschafft, als die brünette Flugbegleiterin diesen bereits wieder einsammeln wollte. Wir befanden uns im Landeanflug. Wer nach Münster/Osnabrück geflogen ist, weiß was beamen bedeutet.
Aus der Luft sahen die großen Urlaubs-Ressorts des Münsterlandes besonders reizvoll aus. Neben unserer Maschine spülte auch die VIA (Air Via Bulgarien Airlines) neue Touristen an: Am Münster/Osnabrück International Airport herrscht Ferienzeit. Mehr als Flugzeuge waren Passagiere am Terminal II angekommen. Und mehr als ankommende Passagiere waren wartende Abholer kurz zuvor über die Zubringerstraßen zum Flughafen geeilt. Es herrschte ein lebhaftes Treiben in der großen Ankunftshalle. Ich ging ohne Umwege zum Gepäckband, wo bereits mein Koffer auf mich wartete. Denn es waren weniger Koffer als Passagiere gereist. Ob es auch weniger Koffer als Flugzeuge waren, weiß ich nicht. Meiner war der zweite, der die Münsterlandluft schnuppern durfte. Tiere und Bauern stehen hier noch früher auf, als es Bekannte von FMO-Flugpassagieren müssen.

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Gerade war ich bei Facebook gucken was geht und stolperte über den Eintrag einer Freundin, die „die geistige Bequemlichkeit mancher rasend macht.“ Stimmt!
Ich hatte kurz vor der Sommerpause zusammen mit einer Kollegin auch mal wieder nachgedacht und es diesmal nicht nur aufgeschrieben, sondern auch abgegeben. Zu lesen ist der Artikel, der in der Berliner Republik 4/2008 am 16. Juli erschienen ist, hier: Bitte klicken.
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v.l.n.r. Hans-Dietrich, Alfred, Dagmar und Gisela
Gisela und Hans-Dietrich waren ja im Vogelferienlager während unserer Reise. Dort hat es mit den anderen 7 Piepsies so viel Spass gemacht, dass wir jetzt Krachverstärker für die beiden holen mussten. Seit gestern wohnen Dagmar und Alfred bei uns.
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Zurück im Pankekiez musste ich entdecken, dass sich etwas im Ladenlokal meiner Beobachtung tut. Was genau, ist noch nicht zu erkennen. Ich glaube aber nicht, dass es der erwähnte Bio-Veganer wird. Ich halte euch auf dem Laufenden.
Kategorien: der Laden
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Wie verhält man sich am besten bei 35 °C? Am besten fährt man bei solchen Temperaturen ans Wasser oder auf luftigere Höhen. Man fährt besser nicht in eine Metropole. Und wenn, dann fährt man am besten nicht zur Mittagszeit zur Hauptattraktion der Stadt. Man fährt besser in einen Park und sucht sich ein schattiges Plätzchen oder geht in ein klimatisiertes Kaufhaus. Und wenn, dann wählt man besser den richtigen Aufgang und nimmt den Fahrstuhl hoch auf die Aussichtsplattform. Man stellt sich besser nicht am einzigen der vier Aufgänge an, bei dem der Aufstieg nur per Treppe möglich ist. Und wenn, dann hat man besser viel zu trinken dabei und trotzdem wenig zu schleppen. Man nimmt besser nicht eine Tasche mit allen Paris nötigen Touristen-Utensilien mit, die man mit hochbuckeln muss. Und wenn, dann stellt man sich auf dem Second Floor an die Schlange an, die im Schatten warten muss. Man wählt besser nicht die Seite, die eine halbe Stunde in der brütenden Sonne in Richtung Fahrstuhl Stück für Stück vorrückt.
Als wir oben waren, hatten wir in dieser Höhe einen rettenden Windzug erwartet. Aber nicht mal ein Lüftchen wehte auf dem Eiffelturm. Wir also wieder runter und ein Eis zu Eiffelpreisen gekauft. Beim Wegschlabbern des teuren Teils revidierten wir den Plan für den Tag. Statt durch die Straßen von Paris zu flanieren, wollten wir nun mit der Metro von Punkt zu Punkt fahren.
Zum Glück gab es an jedem dieser Punkte Stände mit in Touristenwährung erhältlichen Erfrischungen. Oslo mag die teuerste Stadt der Welt sein, aber im skandinavischen Hochsommer muss man nicht so häufig kaltes Wasser kaufen.

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Fährt man in die Normandie, kommt man an der historischen Bedeutung des Küstenabschnittes nicht vorbei. Das ist auch gut so. Wir wandelten auch auf den Pfaden der Landung im Juni 1944. Ein Besuch des amerikanischen Soldatenfriedhofes macht beispielhaft deutlich welch (personen)starker Einsatz dies war. Gänsehaut! Mit uns waren viele andere Besucher – augenscheinlich Zeitzeugen – dort. Beim Überholen verstummten unsere Gespräche. Uns war in diesem Augenblick, an diesem Ort die eigene Sprache peinlich.
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